Archiv Steuernews

Mein Standpunkt Fahrtenbuch – mal wieder!
06. August 2014

Fahrtenbuch – mal wieder!

Christoph Schmitz-Schunken

Der Bundesfinanzhof (BFH) hatte in seinem Urteil vom 20.03.2014 (VI R 35/12 veröffentlicht am 25.06.2014) wiedermal Gelegenheit zu Rechtsfragen rund um das Thema Fahrtenbuch zu urteilen. Geklagt hatte ein Arbeitnehmer, der klären lassen wollte, ob er hinsichtlich der Besteuerung seiner privaten Dienstwagennutzung von der 1%-Methode zum Fahrtenbuch auch innerhalb eines laufenden Kalenderjahres wechseln kann. Das […] weiterlesen

Das Finanzgericht Baden-Württemberg hat in seinem Urteil vom 26. Juli 2013, Az. 5K4110/10, geurteilt, dass die Sonderregelung in Art. 15 Abs. 3 Doppelbesteuerungsabkommen Österreich, die dem Ansässigkeit Staat das Besteuerungsrecht für Vergütungen im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung zuordnet, nicht auf eine Arbeitnehmerentsendung im Konzern anzuwenden ist, sondern auf die Fälle der gewerbsmäßigen Arbeitnehmerüberlassung beschränkt wird. Der Entscheidung […] weiterlesen

Achtung: Inländische Banken müssen bei Anforderung von Unterlagen zur Selbstanzeige eine Verdachtsmeldung an die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) senden Nachdem die Finanzminister der Länder Anfang Mai diesen Jahres eine Einigung hinsichtlich der Verschärfung des Rechts zur Vornahme einer Selbstanzeige erzielt haben, droht weiterer Ärger durch die inländischen Banken. Es ist zu befürchten, dass bereits mit […] weiterlesen

Mein Standpunkt E-Bilanz neue Taxonomie
22. Juli 2014

E-Bilanz neue Taxonomie

Christoph Schmitz-Schunken

E-Bilanz: Bundesfinanzministerium veröffentlich neue Taxonomie 5.3 Gemäß § 5b EStG muss die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung mittlerweile elektronisch an das Finanzamt übermittelt werden. Für Jahresabschlüsse ab dem Geschäftsjahr 2013 ist dies verpflichtend. Die Einreichung in Papier wird nicht mehr als zulässig angenommen werden. Die elektronische Übermittlung kann unter Androhung und Festsetzung von Zwangsgeld […] weiterlesen

Bundesfinanzhof: Die Kosten für ein Verständigungsverfahren im Doppelbesteuerungsabkommen sind keine Veräußerungskosten Der Bundesfinanzhof (BFH) hat in seinem Urteil vom 09.10.2013, IX R 25/12, entschieden, dass Kosten für ein Verständigungsverfahren nicht Teil der Veräußerungskosten für die Veräußerung eines Kapitalgesellschaftsanteils sind. Geklagt hatte ein in den Vereinigten Staaten ansässiger Steuerpflichtiger, der seine Anteile an einer deutschen Kapitalgesellschaft […] weiterlesen

Warum ist es für einen im Ausland lebenden Rennfahrer besser, einen Skiunfall in Deutschland zu erleiden als in Frankreich? Die Antwort ist einfach: Seine Familie könnte den Patienten in Ruhe weitere sechs Monate im deutschen Krankenhaus genesen lassen und müsste ihn möglicherweise nicht aus steuerlichen Gründen vorzeitig in die Heimat verlegen. Wieso ist das so? […] weiterlesen

Mein Standpunkt Verschärfte Regelungen zur Selbstanzeige
07. Juli 2014

Verschärfte Regelungen zur Selbstanzeige

Christoph Schmitz-Schunken

Ab dem 1. Januar 2015 gelten verschärfte Regelungen zur Selbstanzeige beim Finanzamt. Steuersünder müssen dann mit einer längeren Verjährungsfrist, höheren Bussgeldern und höheren Zinsen kalkulieren. Mehr Informationen zu den Auswirkungen der aktuellen EU-weiten Änderungen, lesen Sie in unserem Standpunkt „Steuer-Selbstanzeige: Abwarten wird gefährlich und teuer!“  

Mein Standpunkt DIRO Newsletter 1/2014: Erbschaftssteuer international
09. Juni 2014

DIRO Newsletter 1/2014: Erbschaftssteuer international

Christoph Schmitz-Schunken

Der vierteljährlich erscheinende Newsletter des DIRO-Netzwerkes beschäftigt sich in der aktuellen Ausgabe mit dem Thema Erbschaftssteuer und grenzüberschreitendes Erben und Schenken. Aus dem Inhalt: Belgische Erbschaftsteuer: Das Konzept des Wohnsitzes Freibeträge in grenzüberschreitenden Erb- und Schenkungsfällen (Volltext siehe unten) Die beschränkte Erbschaftssteuerpflicht in Deutschland Das Erben von Immobilien in Deutschland Erbschaftssteuer und Schenkungssteuer in den […] weiterlesen

Die Beschränkung der steuerlichen Abzugsfähigkeit von Kinderbetreuungskosten bei Ehepaaren, die ihre Einkünfte in zwei Ländern der EU erzielen, ist europarechtswidrig.  Der Europäische Gerichtshof hat eine weitere Entscheidung (in Bezug auf das belgische Steuerrecht) zur Besteuerung von Ehepaaren getroffen, die ihre Einkünfte international, also in mehreren Staaten erzielen. Die genauen Hintergründe, wie sich diese Steuer-Entscheidung zum Beispiel auf das […] weiterlesen

Mein Standpunkt Porsche als Dienstwagen von der Steuer absetzen?!
08. März 2014

Porsche als Dienstwagen von der Steuer absetzen?!

Christoph Schmitz-Schunken

Fahren Sie einen Porsche oder ein anderes Luxusauto und setzen es als Dienstwagen von der Steuer ab? Immer wieder streiten sich Unternehmer und Finanzämter, ob ein Porsche 911 oder ähnliche Autos nur dienstlich oder wenigstens in Teilen auch privat genutzt werden. Die Frage stellt sich insbesondere dann, wenn der Unternehmer neben dem Porsche auch noch […] weiterlesen